Erinnerungen

„Das Leben ist zu kostbar, weil zu kurz, um sich, geht es einem gut, ständig den Kopf darüber zu zerbrechen, dass es einem auch ganz schnell sehr schlecht gehen kann.“ Das ist ein kluger Satz, über den man gar trefflich diskutieren kann. Aber, und das macht ihn so bedeutsam für uns, er wurde von einem unserer Mitschüler gesagt, auf dem am Freitag stattgefundenen Klassentreffen.

Es war tatsächlich ein Klassentreffen, wenn auch bei weitem nicht alle Mitschüler da waren und dabei sein konnten. Für mich war es etwas besonderes, weil ich die meisten 25 Jahre, ein Vierteljahrhundert nicht mehr gesehen oder gesprochen habe. Und dennoch hatte ich das Gefühl, dass ich mich in eine mir völlig vertraute Gruppe von Menschen setzte, als ich zu den bereits anwesenden stieß.

Nach so langer Zeit entspann sich sofort ein Geprächsfaden. Ich war völlig losgelöst und äußerte meine Begeisterung in meinem Wortwitz, der hoffentlich niemanden beleidigt hat. Manchmal kommt es mir nämlich so vor, dass ich manches was ich sagte besser nicht gesagt hätte. Aber vielleicht ist dies auch gar nicht nötig.

Auf jeden Fall wollte ich diese sehr angenehme Stimmung auf diesem Treffen nicht überanstrengen. Emotional war es ganz schön anstrengend, denn da war etwas, was ich längst vergessen hatte: kindliche Gefühle der Sorglosigkeit und des Glücks. Und das will man auch einmal wieder haben. Und deshalb werden wir das bald wiederholen.

Zwischendurch will ich jedoch dafür sorgen, dass wir uns nicht aus den Augen verlieren. Und daher werde ich Schritt für Schritt eine Bildersammlung veröffentlichen.

Hier die ersten Versuche:

1974, Stolberg/Harz

1975, Mai, Eine Reise in die Jugendherberge Stralsund-Devin

1976, Mai, Abschlussfahrt 10c

 04.05.2012, Klassentreffen

 

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